2. Entwurfs der 3. Änderung zum Flächennutzungsplan der Stadt Prenzlau; im Parallelverfahren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Fachmarktzentrum Neustädter Damm Süd“

Prenzlau

Verfahrensschritt

Öffentliche Auslegung

Zeitraum

Noch 18 Tage  

Institution

Stadt Prenzlau

Planungsanlass

Bekanntmachungder Stadt Prenzlau

über die erneute öffentliche Auslegung der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Prenzlau gemäß § 4a Abs. 3i.V.m. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 20.04.2023 die öffentlicheAuslegung des überarbeiteten 2. Entwurfs der 3. Änderung zum Flächennutzungsplan der Stadt Prenzlau (DS 25/2023) gemäß § 4a Abs. 3 i.V.m. §3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) im Parallelverfahren zum vorhabenbezogenenBebauungsplan „Fachmarktzentrum Neustädter Damm Süd“ beschlossen (DS 26/2023).

Der Geltungsbereich umfasst in der Flur 25 der Gemarkung Prenzlau die Flurstücke15/6, 17/2, 370, 371, 372 und 373 – vgl. beistehende Abbildung. Im Zusammenhangmit dem Aufstellungsverfahren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan„Fachmarktzentrum Neustädter Damm Süd“ ist eine Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Prenzlau für den Geltungsbereich erforderlich. Die derzeitige Flächendarstellung „gemischte Baufläche und Wohnbaufläche“ solldurch ein „Sondergebiet Handel - Nahversorgung“ ersetzt werden, um die Voraussetzung für die mögliche Errichtung großflächiger Einzelhandelsbetriebezur Nahversorgung schaffen zu können. In diesem Zusammenhang erfolgte die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Stadt Prenzlau.

 

Wegen einer notwendigen Überarbeitung des 1. Entwurfs erfolgt die erneuteöffentliche Auslegung mit dem 2. Entwurf zur 3. Änderung desFlächennutzungsplans, diese betrifft im Wesentlichen folgende Punkte:

Die Art der Nutzung wird von bisher „Sondergebiet Handel“ zu„Sondergebiet Handel – Nahversorgung“ geändert, um die Art der zulässigenBetriebe auf die gewünschte Nahversorgung zu beschränken; andernfalls wäre z.B.auch ein Möbelhaus oder dergleichen zulässig.

Die bisherigen Darstellungen für den „Fußgängerbereich“ unddie „Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur undLandschaft“ werden gestrichen, da es genügt, wenn entsprechende Festsetzungenim parallel aufgestellten Bebauungsplan getroffen werden.

Die Begründung wird u.a. hinsichtlich der Ziele und Zweckeder Planung sowie dem Klimaschutz ergänzt bzw. die bisherigen Ausführungenwurden konkretisiert.

Es liegen folgende nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen,umweltbezogenen Stellungnahmen bzw. folgende Arten umweltbezogenerInformationen bereits vor und werden mit ausgelegt:

 

Umweltbezogene Informationen und Stellungnahmen sind in Form des Umweltberichts, als Fachgutachten sowie als Stellungnahmen der beteiligten Fachbehörden undsonstigen Träger öffentlicher Belange sowie als Stellungnahmen aus der

Öffentlichkeitsbeteiligungzu folgenden Themen verfügbar

Fläche: Inanspruchnahme bisheriger Wiesenflächenals künftige Siedlungsfläche;

Schutzgut Boden: vorhandene Bodenverhältnisse einschließlich Informationen zu Altlastenund sonstigen Bodenverunreinigungen sowie zu möglichen Kampfmittelfunden;Baugrunduntersuchung; vorhandene und künftige Bodenversiegelung; Maßnahmen zur Eingriffsminderung und zum Ausgleich;

Schutzgut Wasser (Oberflächenwasser und Grundwasser): Grundwasserspiegel und–fließrichtung; vorhandene und geplante Einleitungen; Auswirkungen dergeplanten Neubebauung auf die Grundwasserneubildung; Entwässerungskonzept mitMaßnahmen zur Rückhaltung, Versickerung und verzögerten Einleitung von Niederschlagswasser;

Schutzgut Klima und Luft: mikroklimatische Ausgangssituation einschließlich Luftgüte undzu erwartende Veränderungen; Minderung lokalklimatischer Auswirkungen der Neubebauung z.B. durch Erhalt von Gehölzen und durch Neupflanzungen;

Schutzgüter Pflanzen und Tiere einschließlich Arten- und Lebensgemeinschaften sowie biologische Vielfalt und Artenschutz: vorhandener Vegetationsbestand und Biotoptypen, Bewertung der Vegetationsstrukturen und der planungsbedingtenAuswirkungen, erforderliche Baumfällungen und vorgeseheneAusgleichspflanzungen; Vorkommen geschützter Arten und Auswirkungen der Planungauf diese Arten, hier insbesondere auf Brutvögel, Fledermäuse, einschließlichMaßnahmen zur Vermeidung und Minderung nachteiliger Auswirkungen; Maßnahmen zumAusgleich für den Verlust von Biotopflächen;

Landschaftsbild: Beschreibung und Bewertung des Landschaftsbildes, voraussichtlicheVeränderungen durch die Neubebauung und Maßnahmen zur Vermeidung und Minderungnachteiliger Auswirkungen, z.B. durch Baumpflanzungen;

Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung für die vorgenannten Schutzgüter als Grundlage für die Abwägung sowie für dieFestsetzung von Ausgleichsmaßnahmen im Bebauungsplan und für vertraglicheRegelungen mit dem Vorhabenträger;

SchutzgutMensch einschließlich menschlicher Gesundheit: Lärmbelastung der vorhandenenund geplanten Bebauung; Ermittlung und Bewertung zusätzlicher Lärmbelastungen durch planungsbedingten Neuverkehr, Ermittlung und Bewertung der Lärmbelastung;

Kultur- undsonstige Sachgüter: Berücksichtigung des Bodendenkmalschutzes

Aussagen zuWechselbeziehungen und –wirkungen zwischen den Schutzgütern.

Biotoptypenkartierung(Bestandsaufnahme der Vegetation und Pflanzengesellschaften);

-artenschutzfachlicheEinschätzung (Bestandsaufnahme und Prognose für europarechtlich geschützteBrutvögel und ganzjährig geschützte Lebensstätten);

-schalltechnischeUntersuchung (Emissions- und Immissionsberechnung infolge der Zusatzbelastung);

-Verkehrsuntersuchung(Analyse der bestehenden Verkehrssituation, Ermittlung des zukünftigenVerkehrsaufkommens sowie Leistungsfähigkeitsuntersuchung);

-Verträglichkeitsgutachten inBezug auf den Einzelhandel (u.a. wirtschaftliche Analyse) sowie einevertiefende Untersuchung und

-Stellungnahmen mitumweltbezogenen Informationen von Bürgern sowie Behörden und sonstigen Trägernöffentlicher Belange: Bürger, Landesamt für Umwelt, Landesbüro anerkannterNaturschutzverbände, Landkreis Uckermark - Rechtliche Bauaufsicht,Stadtverwaltung - Landschafts-Umweltplanung-Naturschutz.

 

Der durch die Stadtverordnetenversammlung beschlosseneEntwurf nebst Begründung liegt in der Zeit vom 22.05.2023 bis 23.06.2023 (einschließlich)zu jedermanns Einsicht gemäß §4a Abs. 3 i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB aus.

Ansprechperson

Ort:

Stadtverwaltung Prenzlau

Sachgebiet Stadt- und Ortsteilentwicklung

Am Steintor 4, Haus 2, Flurbereich17291 Prenzlau

 

Zeit:

montags, mittwochs, donnerstags von 07.00 Uhr bis17.00 Uhr

dienstags von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr

freitags von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

Information/ Auskünfte:

Haus 2, Zimmer 005 oder 007, Tel. 03984/75333 oder75334

montags bis donnerstags von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhrund

freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

(außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung oder auchper Mail über stadtplanung@prenzlau.de oder buergermeister@prenzlau.de)

Alle genannten Unterlagen sindzusätzlich im Internet auf den Websites

https://www.prenzlau.eu

https://bb.bauleitplanung-online.de

 

abrufbar. Für Rückfragen stehtauch das beauftragte Büro Stadtplanungskontor, Dipl.-Ing. Jürgen Thesing, Czeminskistraße5, 10829 Berlin Telefon 030 / 280 45 281, E-Mail Thesing@jura-line.de zur Verfügung.

 

Während derAuslegungsfrist kann jeder an der Planung Interessierte die Planunterlageneinsehen sowie Anregungen und Bedenken hierzu schriftlich, während derDienststunden mündlich, zur Niederschrift oder per E-Mail unter stadtplanung@prenzlau.de oder plan-beteiligung@prenzlau.deabgeben. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebeneStellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigtbleiben können.

 

EineVereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes(UmwRG) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 UmwRG gemäß § 7Absatz 3 Satz 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmender Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aberhätte geltend machen können.

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